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Der Waidsee

In den frühen 70er Jahren wurde mit dem Bau der Autobahn (A5) begonnen. Für den Bau wurde viel Kies benötigt - die Ingenieure entschlossen sich das benötigte Material direkt neben der Autobahn abzutragen.

Im Jahre 1973 entstand so der Waidsee, dieser hat eine ca. 24ha große Wasserfläche und hatte anfangs eine Tiefe von ungefähr 30 m. Durch Erosion, Laub etc. setzte sich Sand, Erde und Faulschlamm am Grund ab, durch den der See bis heute ca. 250 cm  Wassertiefe verlor. Somit misst die tiefste Stelle im Waidsee heute ca. 27,5 m.

Der Waidsee hat einen großen Fischbestand. Viele Friedfische, wie z.B. Rotaugen, Rotfedern, Brachsen, Karpfen, etc., sowie viele verschiedene Raubfischarten, wie z.B. Barsche, Hechte, Welse, Zander, Aale, etc. lassen sich im Waidsee mit der Angel fangen.

Der See hat für Jedermann etwas zu bieten! 
Außer unserem Angelverein ist noch ein Segelverein sowie ein Tauchverein ansässig und es gibt das Weinheimer Strandbad. Der Rundweg um den See ist sehr attraktiv für Spaziergänger und Jogger.



Pelikane


Seit 2002 sind auf dem Waidsee Weinheim 5 „Pelikane“ (Phosphat-Eliminations-Kompakt-Anlagen) an den tiefsten Stellen verankert. Die Funktionsweise eines „Pelikanes“ ist schnell erklärt. Der „Pelikan“ saugt aus den tiefsten Stellen pro Jahr ca. 200.000-250.000 m³ Wasser hinaus, reichert dieses mit Sauerstoff an und filtert durch eine Filteranlage das Phosphat, welches im See vorhanden ist, hinaus. Die „Pelikane“ filtern pro Jahr circa 25 Kilo Phosphat hinaus. Die Filteranlage, das Herzstück eines „Pelikanes“ ist mit einem speziellen Phosphat-absorbierenden Granulat gefüllt. Die Filteranlage fasst rund 1000kg des Granulates. Die Energie, die ein Pelikan benötigt, wird durch Solarzellen und einem Windgenerator erzeugt und in einem Gel-Akku gespeichert.
Die Anlagen stehen an den tiefsten Stellen, damit sie auch genug Phosphatreiches Wasser, welches sich in den tieferen Bereichen befindet, ansaugen können.
 
Wurde das Wasser gefiltert und mit Sauerstoff angereichert, wird es mit Pumpen in das Tiefenwasser zurückgepumpt.


Da der Waidsee keinen Zu- noch Ablauf besitzt, ist er seinem „Schicksal“ selbst überlassen. Durch die Eutrophierung wurde die Wasserqualität in den Jahren immer schlechter. Um diesen natürlichen Vorgang zu stoppen hat sich die Landesanstalt für Umweltschutz (LfU) für die Durchführung des Projektes entschieden.

 


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